Der Blog als Selbstmarketing Instrument – Einführung

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Quelle: Jörg Brinckheger_pixelio.de

Einer meiner aktuellen Coaching-Klienten hat sich zum Karriere-Ziel gemacht, eine leitende Position in der Industrie zu besetzen. Innerhalb seines Unternehmens haben wir seine Marke bereits erfolgreich etabliert. Seine Zielsetzung beschränkte sich aber nicht nur auf das Unternehmen, in dem er aktuell beschäftigt ist.

Wie machen wir also andere Unternehmen und deren Entscheider auf ihn aufmerksam?

Tue Gutes und rede darüber

 

 

Doch wie erreiche ich eine breite Masse, ohne mich anzubiedern? Ihre Marke steht für Ihre Problemlösungskompetenz. Schritt eins in der Selbstvermarktung besteht darin, Probleme der Zielgruppe zu lösen. Denn Sie benötigen Referenzen, an denen Sie Ihre Fähigkeiten darstellen können. Der Blog ist eine wunderbare Möglichkeit diese gelösten Probleme zu dokumentieren und damit Ihre Fähigkeiten einer breiten Masse darzustellen.

 

Dabei gilt es einige Details und Vorgehensweisen zu beachten:

 

Ziel und Thema meines Blog definieren

Welches Ziel verfolge ich mit meinem Blog?

WWW-Besucher können grob in zwei Kategorien eingeteilt werden. Diejenigen, die nach Unterhaltung suchen, und die andere Gruppe, die eine Antwort auf eine Frage sucht.
Sie sollten sich entscheiden, in welche Sparte Ihr Blog gehören soll.
Bedenken Sie dabei, dass der Blog die Positionierung Ihrer Marke unterstützen soll.

 

Über was will ich schreiben? / Welches Thema unterstützt meine Positionierung als Experte?

Es gibt mehr als 50 Mio Blogs alleine auf der Plattform WordPress. Warum sollte sich also ausgerechnet jemand auf Ihren Blog verirren? Nun, das Geheimnis liegt in der Nische! Eine kurze Tabelle, um zu verdeutlichen, was ich meine:

Thema
Nische
Kochen
Kochen ohne Eier
Optimieren
Optimierungsstrategien der Wirtschaft auf die Industrie übertragen
Autos
Restauration von Ford Mustangs der 60er Jahre

Ihre Vorteile:

  • Die gezielten Googlesuchen ermöglichen eine schnellere Auflistung Ihres Blogs.
  • Expertenstatus kann man nur in einer Nische erlangen.

 

Wer ist meine Zielgruppe?

Etwas zu schreiben, was alle interessiert, ist ein schönes und doch utopisches Ziel. Meine Idee der Markenübersetzung spaltet auch gerne meine Vortragsteilnehmer. Ich nehme dabei auch in Kauf, dass einige aufstehen und gehen, weil sie mir nicht zustimmen. Doch das macht eine Marke aus, sie polarisiert. Sie können nun mal nicht jedem weiterhelfen.  Ihr Ziel sollte also sein: schreiben Sie für Menschen, deren Leidensdruck Sie kennen. Lösen Sie Probleme Ihrer Zielgruppe. Dann wird diese Sie immer wieder um Rat fragen, d.h. Ihren Blog nach Neuigkeiten aufsuchen und Sie mit der Zeit zum Experten ernennen.
Denn Expertenstatus wird verliehen.

 

 

Der Name meines Blogs

Der Name des Blogs wird beeinflusst von der Entscheidung des Hostings des Blogs. Wollen Sie Ihn bei WordPress (WP) oder einem anderen Anbieter belassen oder besitzen Sie eine eigene Domain? Ich möchte nicht zu technisch werden. Der Vorteil der eigenen Domain liegt in 2 Dingen:

  1. Freie Namenswahl - sofern die Domain noch frei ist 😉  (also keine Namenskombination mit WP,
    statt: https://de.wordpress.com/markenbotschafter-Blog.de
    http://www.markenbotschafter-Blog.de)
  2. Mehr Möglichkeiten der Individualisierung. Die sind als gehosteter Blog unter WP oder Blogger oder Tumbler nämlich eingeschränkt.

 

Mein eigener Name für den Blog?

Namensdomains haben viele Nachteile:

  • keine direkte Aussage, was der Blog bietet
  • sind Sie nicht bekannt, werden Sie nicht gegoogelt
  • haben Sie einen Allerweltsnamen, wird eine Positionierung schwer

 

Ein Begriff für den Blog?

Wählen Sie möglichst keinen Fachterminus, es sei denn der Blog ist for nerds only. 🙂

Denken Sie daran, dass Ihr Blogname aussagekräftig sein sollte. Wonach würden Sie googeln, wenn Sie Ihr Thema suchen würden?

Ein kleiner Trick: Wenn die Domain schon besetzt ist, dann hängen Sie doch einfach das Wort "Blog" dran. Damit weiß jeder sofort, worum es geht und Sie haben (noch) eine größere Auswahl an Begriffen.

 

Das sind die Entscheidungen, die Sie treffen müssen, noch bevor Sie ins Internet gehen. Sind Sie mit den Überlegungen fertig, wird es praktisch. Sie entscheiden sich zunächst für die Plattform, mit der Sie arbeiten wollen. Ich empfehle Ihnen WordPress. Und wie es weitergeht? Das erfahren Sie im nächsten Beitrag.

Im nächsten Beitrag geht es um die Optik Ihres Blogs.

 

Ihre
Carmen Brablec

 

 

 

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