Sabotage-Falle Perfektionismus

"Ich bin Perfektionist"

Wenn es eine Selbsthilfegruppe für anonyme Selbst-Saboteure gäbe, ich wäre dabei. Ja, richtig gehört, ich sabotiere mich als Markenbotschafter gerne mal selbst.

Wie das aussieht? Schauen Sie mal in Ihren Ordner "Markenbotschafter-Update von CB" rein. Wann war das letzte Update, das Sie erhalten haben? Letzte Woche, letzten Monat, letztes Quartal, Jahr? Ok, so lange dann auch nicht, aber das wöchentliche Versprechen habe ich nicht eingehalten. Warum? Nun, weil mein Selbst-Saboteur mich an den Haaren festgehalten hat und sagte: "NEIN, der Newsletter ist noch nicht gut genug. Noch nicht perfekt und ausgefeilt genug, dass du ihn raussenden kannst."

Denn ich will Ihnen ja Content bieten und nicht nur Werbung meiner Veranstaltungen. Obwohl, ich genau dafür letztens wieder eine Rüge von einigen von Ihnen erhalten habe, da ich einige Veranstaltungen zu spät oder gar nicht publiziert hab…

Was ist heute anders? Bewusstsein! Zu meinem Frühstückstee lese ich im Moment die Glückskinder von Herman Scherer. Gestern morgen war die Stelle mit dem "Schlecht ist besser als nix" Konzept dran, das er in seinem Büro etabliert hat. Da musste ich schmunzeln, bin aufgestanden und habe angefangen zu schreiben.

Das Schizophrene darin ist, ich liebe es zu schreiben. Doch ich blockiere mich all zu gerne selbst mit dem Gedanken, die Idee die ist noch nicht gut genug. Dann halte ich inne und höre auf.

Es gibt nur eine Situation, in der diese Selbst-Sabotage nicht funktioniert. Wenn ich einen Vortragstermin hab. Nen Kongress  den kann ich nicht einfach verschieben, weil ich meine, noch nicht soweit zu sein. Dann muss ich raus. Und hinterher bin ich zufrieden ( ja Sie erraten es, nur zum Teil) oder hab ne Menge Material, um besser zu werden.

Es gilt also, anzufangen. Hörer oder Stift in die Hand zu nehmen und zu beginnen, auch wenn erstmal - wie sagt es Hermann - "Müll produziert wird". Aber es findet ein Anfang statt und unsere Verbesserungskompetenz ist meist höher als die Erschaffungskompetenz. Bei mir trifft das zu 100% zu.

Die Botschaften unserer Marke werden immer besser, doch nur wenn wir daran feilen und das braucht einen Anfang - heute am besten!

 

Charmanten Perfektionismus-Gruß
Carmen Brablec

 

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